KIDPIX
Das empirische Kennenlernen des schöpferischen Gestaltungsprozess
unterstützt die Entfaltung einer harmonischen Persönlichkeit,
was bei allen Kindern von Bedeutung ist. Einen Wandel in den
herkömmlichen künstlerischen Kinderbeschäftigungen
zieht, die mittlerweile mögliche Integration von digitalen
Bild- und Tontechnologien in die künstlerische Arbeit
nach sich.
Hauptfragestellung ist, was für neuartige Beziehungsstrukturen,
durch die digitale Technologie in der zwischenmenschlichen
Interaktion im Allgemeinen, bzw. speziell in der Beschaffenheit
des Künstlerischenprozesses entstanden sind. Bedeutend
ist, dass Missverständnisse in der Vorstellung der Kinder,
wie die Unterscheidung zwischen Wirklichkeit und Fiktion,
sowie Fernseh- und Filmrollenspiel so früh wie möglich
aufgeklärt werden können und somit die positive
Integration in den Alltag entsprechend gefördert wird.
Die beizeiten begonnenen und den jeweiligen Anlagen angepassten
regelmäßigen Kinderprogramme ermöglichen die
Lösung der genannten Konflikte, und unterstützen
die reibungslose verbale, sowie visuelle Kommunikationsfähigkeit.
KIDPIX Digitales Künstlerisches Atelier
Es ist unser Anliegen, dass die komplexe Konzeption des künstlerischen
Ateliers bereits im Kindesalter das Verständnis der digitalen
und mediatisierten Welt fördert. Die oft mit Neuem (Informationsgesellschaft
und -wirtschaft, kommerzielle Medien, Reklame, Gewalt in den
Medien, Chat) verbundenen Hemmungen werden gelöst, und
basierend auf der außerordentlichen Auffassungs- und
Lernfähigkeit der Kinder wird ein Verständnis der
mediatisierten Umwelt vermittelt. Derartige Erfahrungen werden
selbstverständlich im Laufe der Zeit Anwendung finden,
denn die Kinder bekommen, indem sie selbst entwickelte Projekte
ausführen, Einblick in die zum Teil mystische, zum Teil
alltägliche Welt der Fernsehprogramme und Reklamefilme.
Sie dringen so, von einer scheinbar oberflächlichen Struktur
ausgehend, unmerklich in tiefere Ebenen, bis in den künstlerischen
Prozess selber vor.
Die Programme sind so aufgebaut, dass sie für Kinder
verständlich, auf spielerische Art und Weise Phänomene,
wie Echtzeit-Aktivität, Interaktion, visueller Raum,
Immaterialität, Sequenzen, Muster usw. beleuchten.
Unserer Methode nach lernen die Kinder während des künstlerischen
Prozess; sie gestalten ihr eigenes Verhältnis zur empfundenen
Wirklichkeit selber. Diese Fähigkeit, die auf dem im
Atelier Erlebtem basiert, kann von den Kindern in ihrem späteren
Leben genutzt werden.
Die Programme ändern bzw. werden Woche auf Woche weiterentwickelt.
Parallel können auch unterschiedliche Altersstufen gleichzeitig
beschäftigt werden.
Das Programm kann den jeweiligen Ansprüchen entsprechend
flexibel angewendet werden, da bei der Bearbeitung einer Aufgabe
technische Vorkenntnisse zwar von Vorteil, aber nicht Vorraussetzung
sind. Die Thematik der einzelnen Halbjahre ist verschieden,
die Gesichtspunkte zur Annäherung an den künstlerischen
Prozess sind allerdings immer gleich.
Einige Beispiele zum Ablauf eines Programms
• Präsentation von Beispielen für die Jüngeren.
Inspirative Bilder und Märchen helfen dabei, sich besser
auf ein Thema einzulassen zu können und unterstützen
die Identifikation mit dem neuen Geschehen.
• Kommunikation, Mitteilen, Geschichtenerzählen,
interaktive Spiele und im weiteren Visualisierung und Illustration
der „Geschichten“
• Neuinterpretation von existierenden Medienkunstwerken
aus der kindlichen Perspektive. Rekonstruierte Kunstwerke.
Psychodramaspiel, Videoetüden.
• Vom Storyboard zum Kurzfilm – Videoübungen
(Zeichnen, Schreiben, Bilder verändern, Video)
• Wie wird der Tanz farbig? Metamorphose und Verkehr
zwischen den Medien.
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